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Die Rolle der Banken in der Eurokrise

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Die private Verschuldung ist in der ersten Dekade des neuen Jahrtausends enorm gestiegen. Angelockt durch die sehr attraktiven Konditionen der Banken und des gesamten privaten Wirtschaftssektors (Masseneinzelhandel, Automobil- und Bauwirtschaft usw.) verschuldeten die Haushalte ebenso wie die Nichtfinanzunternehmen massiv. Darüber hinaus hatte die Umstellung auf den Euro zu einem erheblichen Anstieg der Lebenshaltungskosten in einem Land geführt, in dem der Kauf von Grundnahrungsmitteln etwa die Hälfte des Haushalts einer Familie ausmacht.

Diese private Verschuldung war der Motor vieler Länder, die der EU beigetreten sind. Dank eines starken Euros konnten Banken kleinerer Länder ihre internationalen Aktivitäten ausweiten und ihre nationalen Aktivitäten kostengünstig finanzieren. Der Beitritt zur Eurozone hat für viele der neu beigetretenen Länder den Zufluss von Finanzkapital in Form von Darlehen oder Portfolioinvestitionen gefördert, während die langfristigen Investitionen stagnierten. Die Europäische Kommission und insbesondere die französische und deutsche Regierung haben die westeuropäischen Privatbanken unermüdlich unterstützt. Aber indem sie die Sozialisierung der Verluste der Banken zulassen, haben die europäischen Regierungen ihre eigenen öffentlichen Finanzen in eine kritische Position gebracht.

Inwiefern sich diese Sachverhalte auf die Eurokrise ausgewirkt haben und welche Auswirkungen durch das Verhalten der Banken entstanden, sind die Hauptfragestellungen dieses Projektes.

Finanzkrise

Eurokrise

Banken

Verschuldung

staatliche Regulierung


Project Duration 01.07.2023 - 30.06.2031
Project Type Forschung
Project Status laufend
Project Objective Forschung
Research Areas Finanz- und Kapitalmärkte Intra- und interorganisatorische Beziehungen
Research Areas Kdsf Arbeit und Wirtschaft - Allgemein
Subject Areas Bankwesen Finanzwissenschaft
Organizations Institut für Banken und Finanzierung Is Coordinator
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